
Elberadweg
Der Elberadweg führt an beiden Seiten der Elbe entlang, also recht und links. Wir widmen uns an dieser Stelle der rechten Seite in Schleswig-Holstein von Brunsbüttel bis Lauenburg an der Elbe.
In Brunsbüttel (Jakobus-Kirche), startet der nördliche Teil des Elberadwegs. Erste sehenswerte Attraktion ist die Schleuse von Brunsbüttel. Hier beginnt der Nord-Ostsee-Kanal, den wir mit der Kanalfähre überqueren. Jetzt fahren wir in die Wilstermarsch. Über St. Margarethen, Brokdorf und Wewelsfleth geht es nach Glückstadt. Südlich von St. Margarethen kommen wir direkt an die Elbe in ein landschaftlich abwechslungsreiches Gebiet. Die ehemaligen Randmoore sind heute nur noch zu einem kleinen Teil erhalten (Vaaler Moorniederung, Herrenmoor). Neben ausgedehntem Grünland finden wir kleine Ortschaften mit reetgedeckten Bauernhöfen und alten Mühlen und grasende Schafen neben Windkraftanlagen. Kleine Flüsschen, Kanäle und Gräben durchziehen das Land mit seinen vielen Deichen. Die tiefste Stelle liegt übrigens 3,54 Meter unter Normalnull. Kurz vor Glückstadt überqueren wir das Sperrwerk der Stoer und sehen den kleinen Leuchtturm der Elbinsel Pagensand. Unser nächstes Ziel Wedel (Schulauer Fährhaus) erreichen wir über Kollmar und die Haseldorfer Marsch (Schloss Haseldorf, Hetlinger Schanze, Drehbrücke über die Pinnau). Schon bald erreichen wir über Rissen, Blankenese und Othmarschen das Hamburger Stadtgebiet und kommen zu den Landungsbrücken. Wir verlassen diese über Rothenburgsort und Ochsenwerder, kommen am Zollenspieker Fährhaus und Altengamme vorbei und erreichen Geesthacht (Krügersches Haus, Schleusenanlage). In Lauenburg (Schlossturm, Elbschiffahrtsmuseum, Elbstraße) endet das Teilstück auf dem Gebiet Schleswig-Holsteins.
Fotos:
©Norbert Weiß / nwdirekt (1,2) . ©M. Gro-mann / PIXELIO. ©Peter Kirchhoff / PIXELIO . ©Achim Lueckemeyer / PIXELIO
