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Wer sein Fahrrad liebt, der pflegt!

Natürlich sollte man für seinen geliebten Drahtesel auch etwas Zeit für Pflege aufwenden. Ein verschmutztes und ungepflegtes Rad kann den Fahrspaß erheblich schmälern. Hierzu gehört nicht nur die Beseitigung eventueller Dreckspritzer oder anderer Spuren nach einer Tour sondern auch die richtige Behandlung von einzufettenden Teilen.

Gerade nach der „Winterpause“ ist eine Kontrolle sinnvoll. Spendieren Sie nach der Reinigung allen beweglichen Teilen (Schalthebel, Züge) von Zeit zu Zeit einen Tropfen Öl um die leichtgängigen Funktionen zu erhalten. Hartnäckigen Schmutz am unteren Rahmen nicht unbedingt abkratzen sondern mit Haushaltstüchern oder einem feuchten Lappen einweichen. Die Verschmutzungen lassen sich dann besser entfernen.
Hat das Rad einige Schrauben oder das Lager locker, läuft es so ein wenig unrund oder eiert es sogar? Wie sieht es mit dem Profil der Mäntel aus? Was macht der Luftdruck? Klingt die Kette kratzig? An dieser Stelle noch einige Tipps für ein verlängertes Leben der Funktionsteile.


Kette

Ungeschmiert geht’s auch, ist aber nicht wirklich gut und klingt oft grausig. Nach gründlicher Reinigung der Kette mit einem Lappen und mit Hilfe von Zahn- oder Drahtbürste neues Kettenöl dünn auftragen, einwirken lassen und überschüssiges Öl mit einem Lappen abwischen. Oder das Öl auf einen Lappen geben und die Kette durch den Lappen ziehen. Ungeeignet sind Nähmaschinenöl oder andere dünnflüssige Öle (WD 40). Diese bleiben nicht an der Kette haften sondern tropfen ab oder verdunsten. Zu viel des Fettens ist ebenfalls nicht gut. Schmutz und Öl gehen eine unliebsame klebrige Bindung ein und beschleunigen den Verschleiß. Wer möchte, versiegelt nach der richtigen Ölung seine Kette noch mit einem Sprühwachs. In diesem Zusammenhang übrigens bei Kettenschaltungen die Kettenblätter und Schaltrollen nicht vergessen.


Räder / Reifen

Ein richtiger Luftdruck erhöht das Fahrvergnügen. Informationen sind auf den meistens Reifen angebracht. Oder Sie orientieren sich an folgenden Richtwerten: für Rennräder 6-9 bar, für Tourenräder 4-5 bar und für Mountainbikes 3-5 bar. Achten Sie auf kleine versteckte Partikel wie Glassplitter oder kleine Steinchen, die sich gern im Mantel verstecken und erst später ihre Wirkung zeigen. Kleinere Risse oder Schnitte sowie abgefahrenes Profil verdienen ebenfalls Ihre Aufmerksamkeit. Und die sogenannte 8 im Laufrad kann ebenso gefährlich werden wie falsch oder unterschiedlich gespannte Speichen.


Bremsen

Dieser Sicherheitsfaktor verdient besondere Aufmerksamkeit. Verschlissene Bremsbeläge und falsch eingestellte Bremsklötze haben am Rad nichts zu suchen. Sind die Markierungen auf den Bremsschuhen nicht mehr zu erkennen oder kratzt bereits die Metalleinfassung auf der Felge, ist es höchste Zeit für einen Austausch. Eine entsprechende Bremswirkung ist nicht mehr gewährleistet.


Licht

Brennt das Licht nicht, kontrollieren Sie Dynamo und Lichtkabel. Mehr zum Thema Beleuchtung in der Kategorie Technik.

 

 

Fotos von links nach rechts:

© Kurt Michel / pixelio
© Ernst-Rose / pixelio
© Ernst-Rose / pixelio
© Ernst-Rose / pixelio
© S. Hofschläger / pixelio

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