Packesel & Co.
Reisegepäck, das kennen viele, ist oft schwerer als erwartet und man nimmt immer zu viel mit. Besonders bei längeren Radtouren kann es zu einem richtigen Problem werden. Gerade wenn noch ein kleines Zelt und eine Isomatte hinzukommen und gar ein kleines „Kochgeschirr“ mit auf die Reise geht. Um alles zu verstauen, benötigt man einen stabilen und robusten Gepäckträger aus Alu oder Stahl mit entsprechend guter Befestigung am Rahmen.
Für das Gepäck selbst sind Satteltaschen zu empfehlen. Gute Helfer gibt es auch für die fordere Beladung (Lowrider) des Rads. Die Fahreigenschaften werden nur wenig beeinflusst und eine Verteilung des Gewichts entlastet das Hinterrad. Die Gepäcktaschen sollten einige wichtige Kriterien erfüllen. Eine Tasche aus wasserdichtem Material mit verschweißten Nähten, Trageschlaufen und verstellbaren Systemen zur Befestigung bieten einen hohen Komfort und sind möglichst auch noch mit Reflektoren ausgestattet.
Für Rennräder oder Mountain - Bikes bieten sich Lastenträger ganz anderer Art an. Der Gepäcktransport mit einem Anhänger ist hier eine interessante Alternative. Die Befestigung erfolgt an einer Spezialachse für das hintere Rad oder durch eine Kupplung an der linken Strebe des Hinterbaus.
Für Wertsachen und andere Kleinigkeiten empfiehlt sich eine Lenkradtasche. Ein voll bepackter Rucksack zum Transport des Gepäcks ist nicht zu empfehlen. Der Rücken wird’s danken. Vergessen sollte man nie die kleinen Werkzeuge für eine Panne unterwegs. Luftpumpe, Flickzeug und Ersatzschlauch, Reifenheber und Multitool Werkzeug mit Inbusschlüsseln sind einfach notwendig.
Zu empfehlen sind auch ein oder zwei Paar Einweghandschuhe, um bei notwendigen Reparaturen unterwegs nicht mit verschmierten Händen weiter radeln zu müssen.
